Gesundheit und Pflege

Der Anatolische Hirtenhund ist eine natürliche nicht überzüchtete Rasse, leidet an keine vererbbaren Fehler wie andere Rassen, ist nicht krankheitsanfällig und erfordert keine Sonderpflege.

Er braucht jeden Tag einen langen Spaziergang oder er muss viel laufen. Er kann ganzjährig im Freien leben, er liebt Wintersonne, verträgt aber Sonnenbrand nicht, Schnee stört ihn weniger als Sommerhitze. Er stammt aus dem Land mit extremen Wetterschwankungen, wo die Sommertemperaturen + 40°C und die Wintertemperaturen – 30°C erreichen. Jeder unserer Hunde hat seine eigene Hundebox mit alten Federmatratzen und einer gemeinsamen Hundebude, wo sie sich vor schlechtem Wetter verbergen können. Bei wirklich hohen Frosttemperaturen (-15°C und mehr), bieten wir ihnen die Übernachtung im Haus an. Azmi hat fast kein Interesse daran, auch bei hohen Frosttemperaturen wie in diesem Winter 2012, steht er nach einer Weile an der Tür und pafft, er will raus gehen. Aylin ist gern und oft mit uns zusammen, sie missbraucht sogar unser Angebot. Sie ist aber ein Mädchen und wir vergönnen ihr gerne unsere Gemeinschaft.

Vor allem im Winter haben sie sehr dichtes Haarkleid, aus dem Grund sind sie für eine Wohnung nicht empfehlenswert – zweimal im Jahr haaren sie wirklich stark. Die Fellpflege ist aber minimal, beim Haaren reicht durchlaufend zu bürsten.

Ernährung

Wir haben mehrere Arten des Hundetrockenfutters erprobt und auch selber gekocht. Es hat sich bei uns bewährt, im Laufe des Jahres Trockenfutter für Hundezuchten zu verabreichen und im Winter dann selber kochen, da unsere Hunde ganzjährig draußen in Hundeboxen sind und sie verbrauchen viel Energie, um Wärme zu erzeugen.

Trotz ihrer Mächtigkeit erreichen sie relativ hohes Alter 12 bis 15 Jahre.

Comments are closed.